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Pessach - Ramadan

Kurzgeschichten von David Mamet und Huda Al-Hilali

Mit Inge Maux und Anne Wiederhold
Puppenspiel von Warren Rosenzweig
Musik von Abi Sina
Regie: Warren Rosenzweig

Eine Produktion des Jüdischen Theater Austria, 2003

 

siehe: http://www.jta.at/index.php?action=show&do=production&idx=28&l=0

 

Videos und Bilder: http://www.jta.at/index.php?action=show&do=media&idx=28

In einer Zeit in der Friede und Versöhnung zwischen der islamischen Welt und der westlichen schwierig, zwischen Israel und der islamischen Welt unmöglich scheint, bietet das Jüdische Theater Austria einen kleinen Lichtblick - auf seiner Tour durch die Wiener Gemeindebezirke bis Juni 2006.

Aus zwei Kurzgeschichten, die jeweils eines der wichtigsten Feste des Judentums beziehungsweise des Islams behandeln, fertigte JTA-Leiter Warren Rosenzweig einen Theaterabend der scheinbaren Gegensätze und überraschenden Gemeinsamkeiten.

In David Mamets Geschichte "Pessach" bereiten sich Großmutter und Enkeltochter in der Küche auf das Fest vor und reden über die Vergangenheit und das Leben. Huda Al-Hilali beschreibt in ihrer Geschichte "Ramadan" eine irakische Mutter und ihre Tochter während der Zeit des Ramadans, die gemeinsam in der Küche und am Markt über ihr Leben und ihre Zukunft nachdenken.

Besinnliche, heitere, ernste, private Einakter, die von Warren Rosenzweig, von dem auch die Dramatisierung stammt, je mit einer Schauspielerin besetzt wurden, die einerseits Großmutter und Enkelin (Inge Maux), andererseits Mutter und Tochter (Anne Wiederhold) generationsübergreifend verkörpern. Ein ungewöhnlicher, ein wichtiger Theaterabend.

"Feste ohne feindliche Fronten Warren Rosenzweig stiftet auf Bühne Frieden. Dass das Jüdische Theater Austria das Fest der Befreiung der Israeliten aus Ägypten mit der islamischen Besinnungszeit auf Geduld, Verzicht und Läuterung vernetzt, ist hoffnungsvoll. Dächten doch alle wie Warren Rosenzweig! Er inszenierte als harmonisches Ganzes die Kurzgeschichten "Pessach" von David Mamet und "Ramadan" von Huda Al-Hilali, die in Bagdad geboren wurde, in Graz durch Märchenfestivals bekannt ist und bei der Premiere anwesend war. Die (ohne dramaturgische Spielereien) erzählten Erinnerungen brennen die Geschichte ewiger Verfolgung, die farbenfrohe Kultur eines kriegsgezeichneten Volkes und Frauenrollen ein, ausdrucksstark interpretiert von Inge Maux und Anne Wiederhold, musikalisch stimmig umrahmt von Abi Sina."© 2003 Kleine Zeitung

http://forumstadtpark.at/ALT/programm/2003/2003-11/pessach-ramadan.html